Nahe des ehemaligen Expo-Geländes gelegen, umfasst der Bürokomplex einen rechteckigen städtebaulichen Block, der von vier Straßen begrenzt wird. Der massiv ausgebildete Sockel aus Tiefgarage und einem Ladengeschoss findet seinen oberen Abschluss in einer auskragenden Plattform, auf der sich acht unterschiedlich lange, sonst jedoch fast identische Gebäuderiegel in regelmäßigen Abständen verteilen. Eine großzügige Aussparung in der Mitte sorgt für die Belichtung des darunter liegenden Hofs, der über Durchgänge öffentlich zugänglich ist und an dem sich die Eingänge zu den Bürogebäuden befinden. Über Außentreppen gelangt man auf die Plattform, die komplett mit einem Wasserbecken belegt und über Stege erschlossen ist.Im Gegensatz zum Sockel aus Stahlbeton dominieren bei den Büroriegeln die Materialien Stahl und Glas und vermitteln den Eindruck von Leichtigkeit und Transparenz. Das konsequent durchgehaltene Fassadenraster aus wechselweise verglasten und geschlossenen Elementen bindet das Ensemble zu einer Einheit zusammen. Durch eine zweite gläserne Schicht in 50 cm Abstand entsteht eine Doppelfassade. Gemeinsam mit dem bis an das Gebäude heranreichenden Wasserbecken ist diese Teil des Klimakonzepts: Durch Verdunsten des Wassers wird eine adiabatische Kühlung erreicht.